RÜCKBLICK AUF EINE ERFOLGREICHE ZWEITE SAISONHÄLFTE

Seit unserem letzten Newsletter ist bereits wieder einige Zeit vergangen. Trotz Corona Krise kamen doch noch einige Renneinsätze zusammen. Nach den Schweizermeisterschaften in Gränichen von Mitte Juli folgte eine längere Rennpause, ehe es Mitte August mit den nächsten Rennen weiterging.

5-tägiges Mehretappenrennen – Swiss Epic
Ursprünglich war geplant, dass Andrin zusammen mit Kevin das Swiss Epic in Graubünden bestreitet. Doch er hatte zusammen mit zwei weiteren Athleten noch die Chance auf ein WM Ticket. Als letztes Selektionsrennen galt der Proffix Swiss Bike Cup in Gstaad, welcher sich unglücklicherweise mit dem Swiss Epic überschnitt.Glücklicherweise fanden wir mit dem Walliser Gilles Mottiez einen Ersatzfahrer für Andrin. Florian bildete zusammen mit Severin Disch ein Team. Sie holten sozusagen das abgesagte Cape Epic im März nach.

Über alle fünf anspruchsvollen Etappen in der wunderschönen Bündner Bergewelt von Laax über Arosa nach Davos, auf denen rund 320km sowie 12’000 Höhenmeter zurückzulegen waren, konnte die beiden Teams konstante Leistungen zeigen. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld klassierte sich Florian mit seinem Partner Severin im Gesamtklassement auf Rang 13, während Kevin das Rennen mit seinem Partner Gilles auf Rang 18 beendete. Für Kevin war dies der letzte Einsatz in den Farben des SCOTT development MTB Teams. Er konzentrierte sich nach dem Swiss Epic auf die Radquersaison, die er in einem neuen, belgischen Team in Angriff nehmen wird.

Proffix Swiss Bike Cup Gstaad
Beim Proffix Swiss Bike Cup Rennen in Gstaad, das auf einer sehr schnellen Runde stattfand, belegte Andrin den 16ten Rang und verpasste damit leider die EM/WM Qualifikation. Leider hatte sich Dario bei einem Sturz während der Streckenbesichtigung das Schlüsselbein gebrochen. Sein Ziel war es, für die EM/WM wieder fit zu sein.

Andrin nahm noch bei den Radbergrennen Klassikern Andeer-Juf sowie Chur-Arosa teil. Als Zweiter resp. Dritter konnte er in beiden Rennen aufs Podest fahren.

Straffes Programm im Oktober – Weltcup und Meisterschaften
Anfangs Oktober wurden im tschechischen Nové Město na Moravě unter Ausschluss der Öffentlichkeit doch noch zwei Weltcupläufe ausgetragen. Die natürlich angelegte Strecke rund um die Biathlonarena war durch die immer wiederkehrenden Regenfälle in der Rennwoche sehr schwierig zu befahren. Florian und Andrin hatten in beiden Rennen keine einfache Aufgabe, mussten sie doch jeweils sehr weit hinten starten. Andrin zeigte im Einsatz am Donnerstag ein beherztes Rennen und konnte sich jede Runde einige Fahrer schnappen. Auf Position 115 gestartet, beendete er das Rennen auf Rang 41. Florian konnte als 49ster ebenfalls ein gutes Rennen zeigen. Im zweiten Rennen am Sonntag gelang beiden eine ähnlich gute Leistung. Andrin beendete das Rennen auf Rang 58, während Florian als 65ster über die Ziellinie fuhr.

Der Schlüsselbeinbruch von Dario war mittlerweile so gut verheilt, dass einer EM/WM Teilnahme nichts mehr im Wege stand. Die Weltmeisterschaften wurden im österreichischen Saalfelden auf einer physisch sehr anspruchsvollen Strecke ausgetragen. Durch die immer wiederkehrenden Regenfälle in der Rennwoche wurde sie nochmals anspruchsvoller, sodass grosse Teile gar unfahrbar wurden.
Dario erwischte einen guten Start und konnte mit der Spitze mitfahren. Leider fiel ihm am Ende der ersten Runde die Kette runter, wodurch er bis auf Platz 25 zurückfiel. Er liess sich jedoch nicht entmutigen und überholte in den darauffolgenden Runden wieder Fahrer um Fahrer. Am Ende resultierte ein sehr starker 6ter Rang!

Eine Woche später fanden bereits die Europameisterschaften in der Schweiz auf dem Monte Ceneri statt. War es in Österreich noch nass und kalt, zeigte sich das Wetter in der Sonnenstube der Schweiz von seiner besten Seite. Zudem gefiel die abwechslungsreiche Strecke den meisten Fahrern viel besser als diejenige in Saalfelden. Dario erwischte einen sehr guten Start und hielt sich in den ersten paar Runden immer in den vordersten Positionen auf. Irgendwann spürte er, dass er das Tempo der schnellsten nicht ganz mithalten konnte. Er fuhr seinen Rhythmus und konnte sich am Ende über einen vierten Platz freuen, knapp neben den Medaillen, jedoch angesichts seiner Vorgeschichte mit dem Schlüsselbeinbruch eine top Leistung.

Fliegender Übergang vom Bike auf das Radquervelo
Eine Woche nach den Weltcups nahm Andrin auf der Insel Elba noch an einem Marathon Rennen teil, welches zur UCI Marathon Series zählte. Für viele Fahrer war es gar wie eine kleine WM, da praktisch die ganze Marathon Weltelite am Start stand. Als 11ter gelang Andrin ein Sprung Mitten in die Weltelite der Marathonfahrer. Im 2021 findet auf dieser Strecke die WM statt.
Während Andrin seine Bikesaison mit dem Finallauf des Proffix Swiss Bike Cups in Hochdorf beendete, startete Dario mit dem Radquer Rennen in Schneisingen in seine Quersaison. Das Rennen in Hochdorf, welches im Format eines Short Track Rennens ausgetragen wurde, beendete Andrin auf dem guten 8ten Platz.

Dario konnte beim Alpenrosen Radquer in Schneisingen mit einem Sieg in seine Radquersaison starten. Mit diesem Sieg qualifizierte er sich für die Europameisterschaften im holländischen Hertogenbosch von anfangs November.

Impressionen

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