Val di Sole und Lenzerheide – zwei Weltcups mit Charme

Steil- steiler – Val di Sole

Mit dem Weltcup im italienischen Val di Sole stand ein echter Klassiker auf dem Programm. Die Strecke wurde gegenüber dem Vorjahr durch einige längere und steilere Anstiege erweitert und war somit konditionell sehr anspruchsvoll. Am Renntag wurde Val di Sole seinem Namen gerecht. Die Sonne schien und es war angenehm warm.
Im U23 Rennen standen Kevin und Alexandre am Start. Alexandre fuhr ein konstantes Rennen zwischen Position 15 und 20. Am Schluss resultierte ein guter 16ter Rang, was sein bisher bestes Resultat in einem U23 Weltcuprennen darstellt. Mit diesem Resultat qualifizierte sich Alex definitiv für die im September stattfindenden Weltmeisterschaften im kanadischen Mont Sainte-Anne.
Kevin musste sich mit Startnummer 92 mühsam nach vorne kämpfen. Nach der Startschlaufe nur an 84ster Stelle liegend, drehte er im Verlauf des Rennens auf und schnappte sich Fahrer um Fahrer. Die Aufholjagd endete auf dem 38sten Platz.
Andrin war im Feld der Elite am Start. Wie Kevin hatte auch Andrin mit der hohen Startnummer zu kämpfen. Die Startschlaufe beendete er als 92ster. In den langen Aufstiegen konnte er seine Qualitäten ausspielen und immer wieder Fahrer überholen. Nach sechs Runden überquerte er als 65ster die Ziellinie.

Kevin mit seinem besten Weltcupresultat auf der Lenzerheide

Ein Jahr nach den fantastischen Weltmeisterschaften auf der Lenzerheide kehrte der Weltcuptross in diesem Jahr zurück an den Fuss des Rothorns. Die 13‘000 anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten dafür, dass sich das Renngelände in einen brodelnden Hexenkessel verwandelte.
Für einmal stand das Eliterennen vor dem U23 Rennen auf dem Programm.
Petrus meinte es besonders gut mit den Fahrern. Die Strecke mit den hunderten von Wurzeln, welche in den Tagen vor dem Rennen durch die ergiebigen Regenfälle sehr rutschig war, trocknete bis am Sonntag komplett ab und sorgte so für sehr schnelle Rennen.
Pünktlich um 13:50 Uhr preschte das Elitefeld den Startaufstieg auf Asphalt hinauf. Andrin erwischte leider keinen besonders guten Start. Als es in die erste technische Passage ging, bildete sich ein grosser Stau, bei dem viel Geduld gefragt war.
Die Überholmöglichkeiten sind auf dieser Strecke nur sehr spärlich vorhanden. Angetrieben von den vielen Schweizer Fans versuchte Andrin, sich so gut wie möglich nach vorne zu kämpfen. Es reichte jedoch nicht zu mehr als Platz 83, was für ihn eine grosse Enttäuschung darstellt.
Nach dem Eliterennen standen Kevin und Alex im U23 Rennen im Einsatz. Mit Startnummer 80 ins Rennen gegangen, tauchte Kevin nach der Startrunde bereits an 32ster Stelle auf. Wie ein Schweizer Uhrwerk spule er seine Runden ab und überholte Fahrer um Fahrer. Nach Rennhälfte lag er bereits auf Position 20. In der letzten Runde mobilisierte er nochmals all seine Kräfte. Er schnappte sich noch einen Konkurrenten und fuhr so einen sehr starken 18ten Platz heraus, was sein bisher bestes Weltcupresultat ist.
Alexandre hatte nach einer guten Startphase einen kleinen Hänger, konnte sich im Verlauf des Rennens davon jedoch wieder erholen. Am Schluss resultierte ein guter 24ter Platz.
Nächstes Wochenende steht der nächste Lauf des Proffix Swiss Bike Cups in Muttenz auf dem Programm.

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