STAUBIGE ANGELEGENHEIT IN LES GETS

Nachdem im Jahr 2004 die MTB Weltmeisterschaften im französischen Les Gets stattfanden, kehrte die Weltelite letztes Wochenende zurück in den Sommer- und Wintersportort für den vierten Lauf des UCI Weltcups.
Die sehr zuschauerfreundlich angelegte Strecke war technisch gesehen von der einfacheren Sorte. Die hohe Staubbelastung sorgte jedoch für eine zusätzliche Herausforderung, denn die Sichtverhältnisse waren dadurch stark eingeschränkt.

Das U23 Rennen mit unseren Fahrern Kevin und Alex fand am Sonntagmorgen um 10:15 Uhr bei angenehmen Temperaturen statt. Alex, welcher im Trikot der Nationalmannschaft am Start stand, fühlte sich durch einen Magen-Darm-Infekt, welchen er sich im Höhentrainingslager in St. Moritz zuzog, noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Er fuhr ein konstantes Rennen, jedoch nicht in den Positionen, in denen man ihn erwartet. Er fuhr als 35ster über die Ziellinie.

Kevin hatte mit Startnummer 82 eine grosse Herausforderung vor sich. Bereits im Startaufstieg konnte er einige Positionen gutmachen. Nach der ersten Runde lag er auf Position 57. In den folgenden vier Runden produzierte er konstante Rundenzeiten mit einer Abweichung von gerade einmal vier Sekunden. In den letzten beiden Runden konnte er nochmals viel Druck aufs Pedal bringen und sich dadurch nochmals um sechs Positionen verbessern. Am Schluss resultierte ein 48ster Platz.

Andrin stand beim Eliterennen im Einsatz. Leider begann der Start für ihn denkbar schlecht. Er wurde nach wenigen Metern durch einen Sturz in der Mitte des Feldes aufgehalten und musste dadurch aus dem Pedal.
Er fand sich fast am Ende des 120 köpfigen Feldes wieder. In der Startphase musste er einiges investieren, um einigermassen nach vorne zu kommen. In der zweiten Runde gab es dann bereits einige Lücken, womit das Überholen deutlich einfacher wurde. Andrin konnte jede Runde einige Fahrer überholen. Er beendete das Rennen auf dem 68. Rang. Ohne die Schwierigkeiten am Start wäre heute ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen.

In drei Wochen findet der nächste Weltcup im italienischen Val di Sole statt.

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